Irene Schwonek
Irene Schwonek

MANA LOA* 

22.10.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
     „Ich liebe dich“ beschränkt sich nicht auf eine Person. Wir können es zu allem sagen: zum Regenwurm, zum Cappuccino, zur Butterblume, zu Mutter Erde, zur Frikadelle oder zum Kuchenstück, bevor wir es verspeisen. Typisch Ho’oponopono, immer gut für 'ne originelle Äußerung! Was für einen Sinn macht es denn, zu einer Gabel, an deren Spitze eine Zusammensetzung dick machender Zuckermoleküle steckt, „ich liebe dich“ zu sagen??? Gar keinen! „Ich liebe dich“ braucht keinen Sinn. „Ich liebe dich“ befreit – ohne Sinn und Verstand – alles, was uns bewusst oder unbewusst vermittelt, dass die aufgespießte Süßspeise dick macht. Natürlich planen Zuckermoleküle nicht, sich dauerhaft an unsere Hüften zu klammern, es sind unsere Gedanken, die wir nicht mehr loswerden. Mit „ich liebe dich“ können wir sie von den Hüften radieren, ohne uns in den Radierer verlieben zu müssen. Das funktioniert wirklich. Jedes „ich liebe dich“ startet den Vergebungs-Prozess, der nicht manipuliert werden kann und nur Gutes bereithält. So berichtet eine Teilnehmerin aus dem kürzlich stattgefundenen SITH®-Seminar, dass sie zu jedem Bissen, den sie zu sich nimmt, „ich liebe dich“ sagt und bereits 35 Kilo abgenommen hat! By the way: Dem Regenwurm ist es einerlei, ob er von uns geliebt wird oder nicht, er ist bereits perfekt – so perfekt wie es Mutter Erde, die Butterblume, das Kuchenstück oder die Frikadelle sind. Nur unsere Gedanken sind nicht perfekt. „Denken ist schlimmer als Alkohol und Drogen“, pflegte unser Lehrer, Dr. Ihaleakala Hew Len, gerne zu wiederholen.        Das Tool „Ich liebe dich“ gehört neben „Danke“, "Eisblau"oder „Blaues Sonnenwasser“ zu den 70+ Reinigungstools, die wir im SITH® Prozess (Self I-Dentity through Ho’oponopono®) anbieten. Alle Tools wirken auf gleiche Weise: Sie befreien uns von alten Erinnerungen, die unser jetziges Leben beeinflussen. Sie sind kinderleicht in der Anwendung: wir können sie aussprechen, denken oder imaginieren.  MANA-LOA* (c) Irene Schwonek
24.07.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
Das verlorene Selbst irrt umher auf der Suche nach Zuneigung, Harmonie, Mitgefühl, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Verständnis und Vertrauen. Es hat keine Ahnung, wo es noch suchen soll und vor allem, wie viele Niederlagen es noch verkraften muss, bevor sie sich endlich zeigt: die Kraft, die den Dornenbusch bezwingt und eine Brücke baut zwischen dem unerträglichen Alleinsein und der bedingungslosen Liebe. Armes Selbst. Wann wirst du erkennen, dass du selbst die Brücke bist? Beende dein Suchen an falschen Orten, denn du hast nichts verloren. Alles liegt in dir. Suchst du weiter im Außen, wirst du die Beziehung, die dich erfüllen kann, nie finden und in Erwartungen untergehen. Nur du selbst kannst dich selbst erfüllen. Danach gehe raus und teile. Teile dein Sein in Frieden und Liebe. Teile Zuneigung, Harmonie Mitgefühl, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Verständnis und Vertrauen. Nie mehr wirst du etwas aus einer Beziehung herausholen müssen, denn du hast ja bereits alles. Ho’oponopono lehrt uns, dass wir auf der Suche nach dem „richtigen“ Partner wissen müssen, wer wir sind (Selbst-Identität), denn sonst erfahren wir nichts weiter als Einsamkeit, Angst und Verzweiflung und gehen von der falschen Annahme aus, eine Beziehung könne unsere Einsamkeit überbrücken. Doch kein Partner kann das für uns tun. Die Suche nach Vollkommenheit endet nicht bei der anderen Person. Niemand kann uns vervollständigen. Nur wir selbst können das. Wenn wir wissen, wer wir sind, entsteht die perfekte Beziehung aus unserem Selbst heraus. Und sie wird frei sein, ohne Erwartungen, ohne Konditionen – eine Balance zwischen Geben und Empfangen, ein Meisterstück unseres Seins. Die Frage kann demnach nicht lauten: Wo finde ich meine große Liebe? Sie muss lauten: Wer bin ich? MANA-LOA* (c) Irene Schwonek www.irene-schwonek.de  www.hooponopono-germany
11.07.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
Die Ho'oponopono-Version: Im paradiesischen Zustand vollkommener Leichtigkeit vernahmen Adam und Eva die Stimme des göttlichen Schöpfers: „Hallo? Himmel an Erde? Habt ihr den Baum mit den schönen Früchten dort drüben gesehen? Er strahlt in Herrlichkeit. Das ist der Baum der Erkenntnis. Ihr könnt euch an seiner Schönheit erfreuen. Es ist nicht notwendig, von der Frucht zu essen, denn ihr seid bereits perfekt.“ Millionen von Lebzeiten später, reichte es Eva nicht mehr, den Baum nur zu betrachten. Sie sagte zu Adam „Ich denke, Gott verheimlicht uns etwas. Wir sollten diese Frucht essen.“ Im gleichen Moment wickelte sich die Versuchung in Form einer Schlange um den Baum und gab ihr hinterlistiges Sein solange preis, bis Adam und Eva die Frucht aßen.   Als Gott wieder des Weges kam, nahm er sofort die veränderte Schwingung im Paradies wahr. Schnell deutete Adam auf Eva und rief: „Sie hat mich dazu gebracht, es zu tun!“ Ein feiger Verrat, der bis heute nicht aufgelöst wurde. Wenn Adam die Verantwortung für sein Tun übernommen hätte und „es tut mir leid“ gesagt hätte, wäre der ganze galaktische Müll, den das Essen der Frucht magnetisch angezogen hat und die Schwingung im Paradies veränderte, sofort abgefallen. Doch stattdessen ließ er Eva nicht die Chance der Vergebung sondern gab ihr gleich alle Schuld. Diesen Verrat tragen Frauen seit jeher in ihren Zellen. Hass und Wut auf das männliche Geschlecht sind tief abgespeichert, wie es Feigheit, Unterdrückung und Missbrauch im Manne sind und nur Gott weiß, wie viele Millionen von Lebzeiten wir noch zu „cleanen“ (Vergebungsprozess) haben, bis der galaktische Müll abgetragen ist beziehungsweise Mann und Frau wieder am Baum stehen und eine neue Chance bekommen . . .  keep cleaning . . . ☺ MANA LOA* © Irene Schwonek www.irene-schwonek.de  www.hooponopono-germany
15.06.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
Ist es nicht herrlich, in jeden Moment der Gegenwart seine eigene „Sein- oder Nichtsein“-Entscheidung treffen zu können? Das macht nicht nur den berühmtesten aller Dramatiker unsterblich, sondern auch uns, denn solange wir uns für „Sein“ entscheiden, entsteht neues Leben. Wenn wir JETZT die Entscheidung treffen, zu cleanen, werden Erinnerungen (Nichtsein) gelöscht und der dabei entstehende freie Raum (Nullpunkt, Zero, Leere) mit neuem Leben (Sein) ausgefüllt. Entscheiden wir uns aber für Nichtsein, erfahren wir die Wiederholung alter Erinnerungen. Anders formuliert: Fäulnisprozess oder Frischeparadies. In Gedanken vermodern, altern, schwächeln und erkranken oder diese befreien, zugunsten frischer, klarer und göttlicher Informationen, die den Lauf des Lebens fließend halten. Eigentlich eine ganz simple Entscheidung … nur nicht für den Verstand: Cleanen? Das muss ich erst analysieren! Was soll das denn sein? So'n Meister Proper? Jener, der es noch immer nicht geschafft hat, den Spiegel so zu putzen, dass sich keine finanziellen, gesundheitlichen oder beziehungszerschmetternden Probleme mehr drin spiegeln?! Faire Frage! Aber: nein, nicht jener. Cleanen bedeutet, Verantwortung übernehmen und selbst den Spiegel putzen - jedes Pixelchen, beharrlich und diszipliniert, in Wiedergutmachungs-Mission durch Raum und Zeit, denn alles, was sich in unserem eigenen Glas spiegelt, waren und sind wir immer selbst! MANA LOA* © Irene Schwonek, www.irene-schwonek.de  www.hooponopono-germany
27.05.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
Die SITH®-Seminare in Italien sind immer eine besondere Freude, was freilich am köstlichen Cappuccino und der leckeren Pasta liegt, aber auch an den vielen großartigen Teilnehmern. Die Begeisterung, die uns entgegengebracht wird, ist ein Geschenk und ein noch größeres Geschenk ist es, wenn Kinder am Seminar teilnehmen. Von anderen Instrukteuren weiß ich, dass es eine ganz besondere Erfahrung ist, Kinder im Seminar zu haben, doch selbst erlebt habe ich es noch nicht. Self I-Dentity through Ho’oponopono® ist eine Vergebungsmethode, die nur wirken kann, wenn sie gemeinsam mit dem inneren Kind ausgeführt wird. Ohne es zu wissen, haben die beiden entzückenden Geschwister den Teilnehmern bei dieser wichtigen Verbindung sehr geholfen. Während die 8-jährige Schwester, in der Mitte ihrer Eltern sitzend, den Vergebungsprozess erlernte, spielte ihr 5-jähriger Bruder im Hintergrund mit seinem mitgebrachten Plastik-Fuhrpark, bastelte ein Modell aus Papiertellern oder servierte den Teilnehmern im Saal wahlweise Blaues Sonnenwasser oder eine Auswahl der salzigen und süßen Reinigungs-Tools. Weder beim Erlernen des 12 Schritte-Prozesses, der Atemübung oder während der Meditationen, war der spielerische Service störend. Im Gegenteil: Die Teilnehmer berichteten nach dem Seminar, dass sie die Verbindung mit dem inneren Kind viel intensiver wahrgenommen haben.  Auch das innere Kind des kleinen Jungen hatte allen Anschein nach, die Informationen des Seminars aufgenommen,  denn wir durften sehr darüber staunen, dass uns der kleine Junge, der weder lesen noch schreiben kann und während des gesamten Seminars nur spielte, am Ende erzählte, wie Ho'oponopono funktioniert.  :) Kinder geben uns die Chance zu erkennen, was noch alles in uns gereinigt werden darf. Sie fordern uns heraus, sie nerven uns und bringen uns (während wir versuchen, ihnen ein schönes Leben zu ebnen, stattdessen aber ein Problem nach dem anderen bewältigen sollen) nicht selten an den Rand des Wahnsinns. Wenn es uns gelingt, zu erkennen, was sie uns wirklich sagen wollen, hören wir das:  „Ich brauche nur deine Liebe.“ Grazie Italia! Für die Aufmerksamkeit und die Liebe, die du deinen Kindern schenkst. "Pace dell'Io" MANA-LOA* © Irene Schwonek
27.04.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
Diese zwei kleinen Sätze von Kahuna Morrnah Simeona sind die Quintessenz meiner mittlerweile 9-jährigen Ho'oponopono-Reise. Um sie wirklich zu begreifen, musste ich erst meine Ansicht darüber, wer ich irrtümlich glaubte zu sein, über Bord werfen, zurück auf Los gehen und einen schier unerträglichen Hürdenlauf durchs Land der wilden Egos überstehen. „Schau auf dich selbst“ bedingt zu wissen, wer ich wirklich bin. Erst danach macht „es liegt alles in dir“ Sinn. Tatsächlich dauerte es viele Monde, bis ich bereit war, das, was ich wirklich bin und das, was wirklich in mir schlummert, zu erkennen: Die Wahrheit einer wunderwirkenden Kraft, die so sanft und würdevoll in meinem ersten SITH®-Seminar (Self I-Dentity through Ho'oponopono®) aus ihrem 1001-jährigen Schlaf aufgeweckt wurde. Was ist diese wunderwirkende Kraft? Es ist die Antwort eines Gebets an eine unsichtbare Intelligenz. Im Seminar habe ich gelernt, mit dieser Kraft in Kontakt zu kommen. Sie ist weder geheimnisvoll noch unerreichbar. Sie schlummert in jedem von uns. Jeder kann sie abrufen, doch nur wenige tun es. Nur wenige sind bereit, ihr jetziges problembeladenes, krankes, unerfülltes Leben aufzugeben – und ich meine: wirklich aufzugeben! - im Tausch gegen eine Wahrheit, die jenseits jeglichen Verstehens liegt. Wer ist denn schon so plemplem und lässt sich auf etwas ein, was er nicht verstehen, manipulieren und kontrollieren kann? Nicht viele! Ist es nicht ein Phänomen, dass der gemeine Mensch immer wieder einen neuen Vorwand findet, seine eigene Kraft NICHT anzuzapfen? Doch solange er durch vermeintlich bessere Diäten, Vitamine, Cremes oder „Heiler“ umgeleitet werden kann, wird seine wahre Kraft nicht wirken. Natürlich habe auch ich alles ausprobiert, was auf dem „Wie-werde-ich-in-kürzester-Zeit-glücklich-und-erfolgreich-Markt“ zu finden war: Bücher, Seminare, Kurse, Pillen, Vitamine, Körperübungen, Gebete, Mediationen, und, und, und . . . mein beinharter Teflon-Verstand war nicht zur Kapitulation bereit. Nie hätte er sich einer nicht kontrollierbaren „inneren“ Kraft unterworfen! Was soll das Innere überhaupt sein? Ein Rülpser auf dem Weg nach Außen? Auf jeden Fall etwas, was er nicht sehen, berühren, riechen oder schmecken kann. Wie denn auch? Das sind Emotionen und die gehören dem Unterbewusstsein - wieder etwas, das er nicht erfassen kann. Unterbewusstsein? Und was soll das jetzt wieder sein? Etwas „unter“ ihm? In gewisser Weise ja und es wird Zeit, ihm hier und jetzt die Wahrheit zu sagen. Er hätte sie zwar irgendwann sowieso erfahren – Wahrheit kommt immer ans Licht -, doch den kleinen Vorsprung hat er sich verdient, hält er sie schließlich lange genug unter Verschluss… Auszug aus "Das letzte Geheimnis", Volume III, Kapitel 1 (Werk noch nicht veröffentlicht)  MANA-LOA* © Irene Schwonek
Wie ich lernen durfte, bedeutet es die Erkenntnis dessen, wer ich bin. Und die Erkenntnis dessen, wer ich bin, bedingt das Wissen, dass ich nicht nur aus einem Selbst, sondern aus drei Selbst-en bestehe. Diese sind: das ÜBERBEWUSSTSEIN, der Teil in mir, der mich liebevoll leitet und mich mit der göttlichen Intelligenz verbindet; das UNTERBEWUSSTSEIN, der emotionale Teil in mir, der als Megadatenbank alle Erinnerungen abgespeichert hat und bei der Verarbeitung dieser Erinnerungen – wie ein kleines Kind – an die Hand genommen werden muss; das BEWUSSTSEIN, der intellektuelle Teil in mir, der immer der Meinung ist, alles besser zu wissen und dabei vergisst, das Unterbewusstsein an die Hand zu nehmen. Selbst-Identität bei der Lösung von Problemen anzuwenden, bedeutet auch zu wissen, dass diese drei Teile zusammenarbeiten müssen. Ich kann ein Problem nicht alleine mit meinem spirituellen Geist lösen, auch nicht alleine mit meinem Intellekt oder alleine mit meinen Emotionen. Nur wenn ich jeden Teil in mir anerkenne und ihn in seiner Funktion nicht beschneide, halte ich den Schlüssel zu meiner innewohnenden Gottesintelligenz in der Hand, welche die einzige Ebene ist, die mein Problem wirklich lösen kann. Mein Selbstversuch: Warum nicht mal ein Verfahren anwenden, das mich zu einer neuen Erkenntnis führt? Heilung durch Selbst-Identität! Wie ich es verstanden habe, vernachlässige ich wichtige Teile meiner Identität, würde ich eine Krankheit nur auf der physischen Ebene heilen wollen. Insbesondere mein Unterbewusstsein! Es weiß alles. Es kennt die Ursache meiner Krankheit. Es reguliert alle Funktionen in meinem Körper. Ergo: Wenn ich bewusst (Intellekt) die Entscheidung treffe, bei der Genesung auch mein Unterbewusstsein UND mein Überbewusstsein mit einzubeziehen, öffne ich mir die Tür zur Heilung selbst. MANA-LOA* © Irene Schwonek
31.03.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
So wie wir unser Inneres berühren, berühren wir Mitmenschen, Tiere, Natur und Gegenstände im Außen. Wir zerstören Leben – unser eigenes und das eines jeden Moleküls. Eine provokante Aussage, mit der Absicht, aufzuwecken. Tatsächlich sind wir für jedes Molekül im Kosmos verantwortlich. Doch das gefällt uns nicht. Diese Verantwortung wollen wir nicht übernehmen. Sie ist unbequem und will uns nur von unserem Ziel, reich, glücklich und gesund zu werden, ablenken. Also laufen wir lieber dem Erfolg hinterher, sehnen uns beharrlich nach Befriedigung und schlucken Vitamine! Nichts davon lässt uns das ersehnte Ziel je erfahren, sondern bringt uns dem Verfallsdatum näher! Vielleicht besser doch Verantwortung übernehmen? Aber, wie dürfen wir uns das vorstellen? Was bedeutet „nach innen gehen“? Und was sollen wir da berühren? Wir berühren unser wahres Sein und einen ganz wichtigen Teil unseres Seins: die Seele - Bewusstsein und Unterbewusstsein in Einem. Wenn wir Ho’oponopono anwenden, berühren wir diese beiden Aspekte in uns stets auf liebevolle Weise, was unser Leben im Außen in ein völlig anderes Licht stellt. Je öfter wir das tun, desto klarer werden wir das erkennen und unser Unterbewusstsein freut sich über die Veränderung: „Oh, wie cool, Ho’oponopono ist also die Art, wie wir nun miteinander umgehen und Probleme lösen, statt mit der alten Art, bei der wir vor lauter Denken, nie das Licht gesehen haben!“ Ja, Verantwortung übernehmen lenkt uns tatsächlich ab und zwar von totaler Zeitverschwendung, die wir in Gedanken investieren, welche unsere Seele nur belasten, statt sie zu befreien. peace begins with me. (c) MANA-LOA* Irene Schwonek
17.03.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
Eine der größten Herausforderungen bei Ho'oponopono scheint die Versuchung zu sein, andere "heilen" oder "reparieren" zu wollen. Ist ja schließlich ein mächtiges Werkzeug, da wollen wir es natürlich benutzen. Warum auch nicht? Die Welt versinkt in Angst und Leid. Viele Ho’oponopono Anwender fühlen sich berufen, den Menschen Erleichterung anzubieten. Sie gehen davon aus, dass die andere Person zu schwach oder zu unwissend ist, um sich selbst zu helfen und dass sie diejenigen sind, die wissen, wie es geht. Ich erinnere mich an Dr. Hew Lens Worte, als jemand das Problem einer anderen Person schilderte und die Frage stellte, wie man Ho’oponopono anwende, um der Person zu helfen. „Die Menschen brauchen nicht dich. Sie brauchen Gott. Willst du dich etwa in den Weg stellen?“, war seine Antwort! Als ob irgendeine unserer „Lösungen“ für jemand anderen besser, liebevoller und heilender als die der Göttlichkeit sein könne! Menschliche Arroganz trägt viele Gewänder. Eines davon ist der Drang, anderen helfen zu wollen. Viele Teilnehmer absolvieren das Ho'oponopono-Training, um zu lernen, wie man die Methode „an anderen“ anwendet. Ich nehme mich da nicht aus, denn ich dachte anfangs auch, ich könne dieses geheimnisvolle „Werkzeug“ meiner Toolbox hinzufügen, andere von der Heilkraft überzeugen und mich dabei aufzuwerten. Sehr menschlich. Wir sehnen uns nach Anerkennung und nach Gelegenheiten „helfen“, „reparieren“ "heilen" oder "belehren" zu können und die Ho'oponopono-Methode scheint eine willkommene Möglichkeit zu sein. Doch, letztendlich hat es gar nicht funktioniert. Erstens, weil ich nicht weiß, was das Beste für die andere Person ist und zweitens weil es die andere Person gar nicht gibt. Es gibt nur mich und meine Wahrnehmung von einer anderen Person, die sich mir im Außen spiegelt. Ho’oponopono scheint wirklich die Rolle des Intellekts zu entkoppeln, statt sie zu intensivieren. Wenn ich mich für „klug“ gehalten habe, musste ich schockiert feststellen, dass mein mir angeborener Intellekt wirklich nicht das Sagen hat. Ho’oponopono hat mir gezeigt, das alles, was ich zu wissen glaubte, einfach nur eine Ansammlung fehlerhafter Daten ist. Je weniger also etwas nicht funktionierte, desto mehr wurde mir bewusst, dass die Wahrheit darin liegt, die Göttlichkeit zu bitten, meine Fehlinterpretation von der anderen Person zu transformieren. In meinen Ho'oponopono-Beratungen arbeite ich nur an mir und bitte die Gottheit um Korrektur meiner Wahrnehmung, die ich über meinen Klienten habe. Das ist alles, mehr gibt es nicht für mich zu tun. Transformation, Wandlung und Heilung sind nicht mein Job - das ist der Job der Göttlichkeit. Peace begins with me. Irene Schwonek | Beratungen
06.03.2018
Irene Schwonek
Keine Kommentare
Erinnerungen können sich auf vielerlei Wegen in unserem Leben manifestieren. Meist erfahren wir sie in Form von finanziellen, partnerschaftlichen und gesundheitlichen Problemen. Sie tauchen einfach auf und wiederholen sich gerne in Endlosschleifen. Im SITH®-Seminar vergangenes Wochenende in München haben wir gelernt, diese Erinnerungen zu löschen. Eine Gruppe mit Teilnehmern aus den Niederlanden, der Türkei, der Schweiz und Deutschland lernte den hawaiianischen Vergebungs-Prozess nach Kahuna Morrnah Nalamaku Simeona (SITH®). Besondere Beachtung schenkten sie dem Thema Gesundheit. Sie lernten, wie sie den Vergebungsprozess - der ihnen zu einem besseren Verständnis über sie SELBST verhilft und dabei die Türe zur eigenen Kraft und Stärke öffnet – anwenden können. Mit diesem Verständnis sind sie in der Lage, sich von kranken, schmerzenden, ängstigenden und tödlichen Erinnerungen zu befreien. Bereits während dem Erlernen des Vergebungsprozesses am ersten Seminartag, konnte alles wieder seinen ursprünglichen Platz einnehmen. Jede Zelle, jedes Molekül, ja jedes Teilchen unseres existierenden Seins, wurde neu ausgerichtet, kalibriert und neu vermessen. Ein wirres, wildes Gemenge aus Zahlen und Daten wandelte sich in Klarheit, Leichtigkeit, Freiheit und Frieden. Wir sind alle sehr dankbar für diese Erfahrung, die uns geschenkt wurde, um uns zu zeigen, was wir durch die Anwendung des Prozesses alles bewirken können.